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Flaschendreh.com https://www.flaschendreh.com Weinverkosten einmal anders. Der Weinblog in Wort, Bild und Ton. Weinvideos, Bewertungen und Artikel zu den Weinen dieser Welt. Tue, 08 Dec 2015 20:33:52 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.21 Flaschendrehs süffiger Adventskalender – 3. Tür – Nikolaus zu Gast https://www.flaschendreh.com/flaschendrehs-sueffiger-adventskalender-3-tuer-nikolaus-zu-gast/ https://www.flaschendreh.com/flaschendrehs-sueffiger-adventskalender-3-tuer-nikolaus-zu-gast/#comments Tue, 08 Dec 2015 20:33:52 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=850 Zum dritten Türchen war der Nikolaus zu Gast! Und wir haben Bauer-Pöltels Blaufränkisch AWG (Altes Weingebirge Premium) 2002 ausgiebig zu verkosten! Obwohl der Bart beim Trinken gestört hat, haben wir eine kreative Trinkproblemlösung gefunden!

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Zum dritten Türchen war der Nikolaus zu Gast! Und wir haben Bauer-Pöltels Blaufränkisch AWG (Altes Weingebirge Premium) 2002 ausgiebig zu verkosten! Obwohl der Bart beim Trinken gestört hat, haben wir eine kreative Trinkproblemlösung gefunden!

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Flaschendrehs süffiger Adventskalender – 2. Tür https://www.flaschendreh.com/flaschendrehs-sueffiger-adventskalender-2-tuer/ https://www.flaschendreh.com/flaschendrehs-sueffiger-adventskalender-2-tuer/#comments Fri, 04 Dec 2015 21:31:06 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=838 Nach einem schönen aber stressigen Tag, hilft ein Syrah St. Joseph Offerus 2010 von J. L. Chave die Adventstimmung wiederzufinden.

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Nach einem schönen aber stressigen Tag, hilft ein Syrah St. Joseph Offerus 2010 von J. L. Chave die Adventstimmung wiederzufinden.

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Flaschendrehs süffiger Adventskalender – 1. Tür https://www.flaschendreh.com/flaschendrehs-sueffiger-adventskalender-1-tuer/ https://www.flaschendreh.com/flaschendrehs-sueffiger-adventskalender-1-tuer/#respond Thu, 03 Dec 2015 17:10:53 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=834 Dieses Jahr trinkt sich Flaschendreh durch den Advent und steuert in schnurgeraden Schlangenlinien auf Weihnachten zu! Hinter der ersten Tür unseres süffigen Adventskalenders verarg sich eine Flasche Zantho St. Laurent Reserve 2013 aus dem Winzerkeller Andau. Und wieder einmal beweisen Pepi Umathum, Wolfgang Peck und natürlich Thomas Gratzer, dass sie ausgezeichnete Weine keltern, bei denen man [...]

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Dieses Jahr trinkt sich Flaschendreh durch den Advent und steuert in schnurgeraden Schlangenlinien auf Weihnachten zu! Hinter der ersten Tür unseres süffigen Adventskalenders verarg sich eine Flasche Zantho St. Laurent Reserve 2013 aus dem Winzerkeller Andau. Und wieder einmal beweisen Pepi Umathum, Wolfgang Peck und natürlich Thomas Gratzer, dass sie ausgezeichnete Weine keltern, bei denen man sehr gerne das Glas neu anfüllt. Aber sehen Sie selbst!

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#refugeeswelcomedrink … ein FLASCHENDREH SPECIAL https://www.flaschendreh.com/refugeeswelcomedrink-ein-flaschendreh-special/ https://www.flaschendreh.com/refugeeswelcomedrink-ein-flaschendreh-special/#comments Thu, 10 Sep 2015 07:39:04 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=823 ETWAS DRINGENDES MUSS GESAGT UND GETAN WERDEN!

Wir melden uns zurück aus einer Sommerpause, in der unglaubliches geschehen ist. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Tausende dieser Menschen sind  im Mittelmeer ertrunken. 71 Menschen sind auf ihrer Flucht auf grauenhafte Weise vor unserer Haustür gestorben. Viele von ihnen mussten [...]

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ETWAS DRINGENDES MUSS GESAGT UND GETAN WERDEN!

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Wir melden uns zurück aus einer Sommerpause, in der unglaubliches geschehen ist. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Tausende dieser Menschen sind  im Mittelmeer ertrunken. 71 Menschen sind auf ihrer Flucht auf grauenhafte Weise vor unserer Haustür gestorben. Viele von ihnen mussten dann in Österreich unter unwürdigen Bedingungen in überfüllten Lagern, Zelten oder im Freien schlafen.

Europa und Österreich sehen dabei ziemlich untätig zu. Unsere Politiker glänzen durch Plan- und Hilflosigkeit. Sie verstecken sich hinter dem unwürdigen Dublinabkommen und glauben sich dadurch moralisch im Recht. Sehr viele würden am liebsten die Grenzen dicht machen, Zäunen errichten und sofort alle Flüchtlinge abschieben. Der braune Rand unserer Gesellschaft ruft ungestraft und unverhohlen zu Verhetzung und sogar zu Mord auf. 

Und wir sagen es hier öffentlich und laut: wir finden das widerwärtig und unerträglich!

Dass es auch anders geht hat der Sommer zum Glück auch gezeigt. Viele haben einfach gehandelt. Sie haben diese traumatisierten Menschen willkommen geheissen und haben gezeigt, wie einfach es ist menschlich und beherzt zu handeln.

Auch wir möchte helfen! Und dazu brauchen wir aber eure mithilfe!

Und wir möchten es euch ganz ganz einfach machen mitzuhelfen. Darum starten wir hier heute einen Spendenaufruf. Der steht unter dem Motto:

#refugeeswelcomedrink

Wir wollen die flüchtenden Menschen in Österreich willkommen heißen. Und zwar mit einem Willkommensgetränk. 

  • Trinkt was ihr wollt…allein, zu zweit oder zu mehrt…ganz egal. 
  • Dokumentiert das mit einem Foto oder einem Video.
  • Postet das Foto oder das Video auf euren social media Kanälen und markiert es mit diesem Hashtag.

Und damit auch gegenständliche Hilfe entsteht spendet ihr den Gegenwert des Drinks den ihr am Foto oder Video trinkt an die Flüchtlingshilfe. Zum Beispiel an diese Kontonummer der CARITAS.

CARITAS FLÜCHTLINGSHLFE

BIC: GIBAATWWXXX

IBAN: AT 23 2011 1000 0123 4560

Mehr über die Flüchtlingshilfe

Im Video trinken wir einen SAUVIGNON ZIEREGG 2010 vom Weingut TEMENT (über den werden wir auch noch gesondert berichten) und den unverkäuflichen und streng limitierten Hochzeitswein vom Clemens. Der Gegenwert dieser beiden Flaschen beträgt ca. 136 Euro.

Das haben wir gespendet. Also, gebt euch einen Ruck und macht mit. Es ist ganz einfach und mit jedem Posting und jedem Euro sorgen wir für Hoffnung und Zuversicht bei Menschen, die davon aktuell gerade viel davon brauchen können.

Das muss uns allen ein Anliegen sein.

Also: aufstehen, trinken, mitmachen & spenden!

#refugeeswelcomedrink

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Weingut Karnburg – Sauvignon aus Kärnten https://www.flaschendreh.com/weingut-karnburg-sauvignon-aus-kaernten/ https://www.flaschendreh.com/weingut-karnburg-sauvignon-aus-kaernten/#comments Wed, 26 Aug 2015 14:26:08 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=800 Weingut Karnburg – Sauvignon auch ohne Sonne am Himmel.

Aus aktuellem Anlass – und weil Teile Österreichs gerade Anleihen im südlichen Seenbundesland nehmen  – haben wir beschlossen mit dem Weingut Karnburg wiedermal einen Wein aus Kärnten zu besprechen. Um ehrlich zu sein: der liegt/lag schon etwas länger im Klimaschrank und wurde auf den Trip ans Haus am [...]

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Weingut-Karnburg_Sauvignon_Leiten-Steilhang

Weingut-Karnburg Sauvignon Leiten-Steilhang

Weingut Karnburg – Sauvignon auch ohne Sonne am Himmel.

Aus aktuellem Anlass – und weil Teile Österreichs gerade Anleihen im südlichen Seenbundesland nehmen  – haben wir beschlossen mit dem Weingut Karnburg wiedermal einen Wein aus Kärnten zu besprechen. Um ehrlich zu sein: der liegt/lag schon etwas länger im Klimaschrank und wurde auf den Trip ans Haus am See einfach eingepackt. Punkt. Jetzt is es raus. Das jetzt keiner da draußen das Weingut Karnburg kennt und Sauvignons aus dem Land der abgestürzten Sonne nicht gerade Weltruf haben, das spornt uns gerade zu an etwas über diesen Wein zu schreiben.

Weingut Karnburg – Klogenfurter Sowigno

Bei Maria Saal verlässt man die Schnellstraße und biegt Richtung Karnburg ab. Knapp vor St.Peter am Bichl trifft man dann schon fast ein – am Weingut Karnburg. Von den genannten Metropolen muss man keine kennen. Schon eher kennen kann man die beiden Protagonisten, die hinter dem x-ten Versuch Kärntner Wein zum Leben zu erwecken, stecken: Sem Kegely und Georg Lexer (andernorts wie im Link ersichtlich – anders besprochen). Sem Kegely – klingt nach einem ungarischen Winemaker, ist aber ein Texaner der in Kärnten seinen Wild-East Traum verwirklichen will. Neben ihm – also unternehmerisch gesprochen – steht mit Georg Lexer der Sohn eines der bekanntesten Chirurgen Kärntens am imaginären Schlossberg der Karnburg. Diese Burg selbst ziert auch die Etiketten der Weingut Karnburg Weine.

Paradefehler fast vermieden

Nun liegt freilich einiges an Vermutungen nahe. Um nochmal in die rechte … oder aktuell vielleicht besser „richtige“ Stimmung zu kommen, wollen wir nochmal eins verdeutlichen: ein Primarius-Sohn und ein Texaner machen in Kärnten Wein. Was eigentlich wie ein Witz beginnt entpuppt sich als sehr ambitioniertes Projekt unweit des Wörthersees. Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder sowie Pinot Noir und Zweigelt werden angebaut. Etwas seltsam mutet der Sortenmix an – aber bei genauer Betrachtung is es recht viel Burgunder. Da scheint eine Linie angedeutet zu werden (den Zweigelt schütten wir – wie fast immer – unter den Tisch). Zumindest hat man nicht – wie sonst oft üblich – gleichmal 10 Sorten ausgepflanzt. Die „Vielfalt-Falle“ wurde also vermieden. Ebenso die „Einfalt-Falle“ mit nur einer Sorte. Man hat augenscheinlich weinwirtschaftliches Know-how.

Weingut Karnburg, Sauvignon Blanc, Leiten Steilhang, 2013

Die Unterscheidung zwischen Leiten und Leiten Steilhang sagt uns Ortsunkundigen, dass der vorliegende SB wohl aus Trauben stammt, die zwar vom selben Weingarten, aber aus unterschiedlichen Höhen- bzw. Steillagen stammen. Die Recherche auf der Website des Weingut Karnburg brachte wenig diesbezügliche Erhellung. Macht auch nix. Das passt gerade gut als Überleitung zum Wein. Im Glas noch sehr hell gestalten sich die Geschmackseindrücke in der Nase schon etwas anders. Da ist etwas dunkeltöniges…wir können es nicht genauer beschreiben. Im klassischen Weinverkoster-Sprech könnte man sagen: Apfel, Pfirsich, Paprika…alles eher „kühl“ (sprich: unreif). Diese „kühle“ Stilistik zieht sich durch. Das muss man nicht mögen, aber es ist zumindest grundehrlich und versucht nichts zu sein, was eh nicht machbar ist/wäre. Hierfür gebührt Anerkennung. Angesichts dieser „Kühle“ wäre es vermutlich auch spannend den Pinot zu kosten. Der heißt im Vulgo-Namen bekanntlich Blauburgunder … und deshalb wird demnächst – aus aktuellem Anlass – ein BLAUES POTPOURI aus den Burgenland verkostet. Bleiben sie gespannt.

Klogenfurter Sowigno-Quelle: bekommen tut, der der will, das Weinderl im O-Shop und natürlich Vor-Ort im Weingut Karnburg – hier die digitale Anfahrtshilfe.

Musikalisch tun wir uns in diesem Fall extrem schwer. Einerseits, weil wir keine Kärntnerlieder auf unserem Blog wollen und zweitens, weil der Wein uns leider keine „Scheibe“ aufgelegt hat. Insofern ziehen wir uns auf den Hrn. Kegely zurück  und featuren einen berühmten Song über Texas. Das Video erinnert uns auch ein bissl an Kärnten 

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Uwe Schiefer, Weisser Schiefer „M“ 2011 https://www.flaschendreh.com/uwe-schiefer-weisser-schiefer-m-2011/ https://www.flaschendreh.com/uwe-schiefer-weisser-schiefer-m-2011/#comments Fri, 10 Jul 2015 13:50:00 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=795 „Weisser Schiefer“ – Uwe Schiefer am orangen Parkett!

Es ist ja nicht so, dass Uwe Schiefer unspannende Weine machen würde. Ganz im Gegenteil. Aber man muss zugeben: die Spannung war sehr groß und das gesamte Setting (siehe Foto) war passend. Wir durften zum ersten Mal einen „Orange“ von Schiefer öffnen – und zwar „Weisser Schiefer [...]

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„Weisser Schiefer“ – Uwe Schiefer am orangen Parkett!

Weisser Schiefer, Uwe Schiefer

Weisser Schiefer vom gleichnamigen Uwe

Es ist ja nicht so, dass Uwe Schiefer unspannende Weine machen würde. Ganz im Gegenteil. Aber man muss zugeben: die Spannung war sehr groß und das gesamte Setting (siehe Foto) war passend. Wir durften zum ersten Mal einen „Orange“ von Schiefer öffnen – und zwar „Weisser Schiefer M“, 2011. „Weisser Schiefer M“ ist eine Cuveé (oh Wunder) aus vermutlich allem, was es so im Repertoire gibt bei Schiefer. Da wir keine Chemiker sind, wollen das auch gar nicht über-analysieren. Wir sind ja eher die Genießer, deswegen schreiben wir meist lieber über´s trinken. Aber weil das hier Internet ist, muss vorher noch ein bissl Basisinfo her!

Uwe Schiefer, Multitalent

Aus gastronomischen Wurzeln stammend hat Uwe Schiefer sein Weingut im Südburgenland von Grund auf selbst aufgebaut. Und wer die Strukturen dort kennt und die Menschen, der versteht, dass das eher die harte Tour gewesen sein muss. Unabhängig davon: das Know-how zum Weinmachen hat Uwe Schiefer sich an verschiedenen Fronten geholt. Und davon hat er jedenfalls genug. Und da es dem Self-made-man aus dem Süden auch nicht an Selbstvertrauen mangelt, hat er irgendwann beschlossen „sein eigenes Ding“ zu machen. Und dieses Ding steht jetzt in Welgersdorf und sieht so aus wie links unten ersichtlich.

Weingut Uwe Schiefer

Weingut Uwe Schiefer

Uwe Schiefers Weine, Multitalente

Auf diese unkreative Headline muss natürlich eine Erklärung folgen. Schiefers Weine sind ihrem Macher irgendwie ähnlich. Sie können auch wahrhaft vieles. Eines können sie alle sehr gut. Beeindrucken. Irgendwie sind alle Schieferweine toll. Sei es jetzt der „klassische“ (und die Anführungszeichen sind nötig, weil es sonst zu Mißverständnissen kommen könnte) Blaufränker – getarnt als Eisenberg DAC, oder sei es eine der Wunderwaffen Szapary oder Reihburg. Alles kann in seiner jeweiligen Weinklasse beeindrucken. Wir zwingen niemanden diese Weine zu mögen – aber sie nicht irgendwie toll finden, das geht fast gar nicht.

Uwe Schiefer, Weisser Schiefer „M“

Wir haben ihn als „Orange“ angekündigt, und die Farbe spricht auch dafür. Aber nennen wir ihn doch „natural wine“. Lange Maischestandzeit muss es gewesen sein. Und sonst vermutlich kaum irgend ein Eingriff in die Weinwerdung. Anderswo kann man nachlesen, dass die Weine 3 Jahre später erst auf den Markt kämen. Können wir vom Fleck weg glauben. Wir hatten 2011 vor der Brust. Wir waren also quasi Brust-an-Brust mit einem Wein, der sich nie versteckt. Weder sofort nach dem Öffnen, noch beim umfüllen in den Decanter und schon gar nicht nach 3 Stunden „Lüftung“ als er erstmals in Glas kam. Wie haben wir es oben genannt? Beeindruckend. Eine Vielfalt an Aromen, die ein wenig verwirrt, aber nie stört. Freilich steht man als Nicht-Profi erstmal etwas verwirrt herum – wir in unserem Fall knappe 50 Meter über dem Keutschacher See. Dieser Wein verlangt einem schon einiges an Sensorik ab. Er ändert sich nämlich im 20 Minuten Takt. Wofür wir uns verbürgen würden (es wird wohl keiner verlangen): reife Birnen, Kochbananen, die obligate Orangezeste und … tja, wir haben uns dann auf wilden Thymian geeinigt.

Marktwirtschaftliches: Kriegen tut ihr – wer auch immer jetzt möchte – diesen Wein zum Beispiel hier. Für diesen Link kriegen auch wir kein Geld. Wollen wir auch nicht. Nur damit das mal klar ist.

Zweckdienliche Hinweise finden sich auch auf der Website des Weinguts Schiefer. Allerdings erlauben wir uns anzumerken: die verwirrt auch ein klein wenig! Musikalisch ist es nicht soooo einfach ein passendes Liedchen zu finden. Wir haben uns aber für einen all-time-high Klassiker der Pop-Geschichte entschieden. Und wer Uwe Schiefer kennt, der weiß, dass das jetzt ganz und gar nicht zu ihm passt.

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Oberguess – Sauvignon Blanc Terra S. https://www.flaschendreh.com/oberguess-sauvignon-blanc-terra-s/ https://www.flaschendreh.com/oberguess-sauvignon-blanc-terra-s/#comments Mon, 11 May 2015 07:44:31 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=723 Wozu Kompromisse? Selten haben wir einen kompromissloseren Sauvignon Blanc als den Terra S. vom Weingut Oberguess getrunken. Und weil dieser Artikel im letzten Jahr entstanden ist und es damals den Terra S. von oberguess nicht mehr gab, haben wir den Artikel geschoben. Bis jetzt. Jetzt gibt´s den Wein wieder. Wir haben versucht zu klären, wie es [...]

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Wozu Kompromisse? Selten haben wir einen kompromissloseren Sauvignon Blanc als den Terra S. vom Weingut Oberguess getrunken. Und weil dieser Artikel im letzten Jahr entstanden ist und es damals den Terra S. von oberguess nicht mehr gab, haben wir den Artikel geschoben. Bis jetzt. Jetzt gibt´s den Wein wieder. Wir haben versucht zu klären, wie es zu so einem Rabauken von Wein kommen kann. Und was man sich als Winzer denkt. Dazu mussten wir den natürlich fragen: Christian Krampl heißt er, der Önologe am Weingut Oberguess. Und Kompromisse scheinen sowieso nicht so sein Ding zu sein.

oberguess kollage

oberGuess Impressionen

Bevor Christian Krampl aber seine Kompromisslosigkeit richtig ausleben durfte, war er als Kellermeister im Weinimperium der Familie Polz tätig. Wir beteiligen uns mal an der Gerüchteküche: „…angeblich war seine streitbare Art nicht der ganz passende Baustein im machtigen Polz-Wein-Konstrukt. Anfang 2010 übernahm Krampl dann den elterlichen Hof – also das heutige Weingut Oberguess endgültig. Bereits 2008 entstanden die ersten Weine aus eigener Produktion unter dem Label »oberGuess« – das ist übrigens der Vulgo-Name des Hofs der seit angeblich 500 Jahre im Familienbesitz steht. Ein sehr nette Lage am Schlossberg in Leutschach

weingut oberguess

Weingut oberGuess

, direkt neben dem alten Grenzübergang. Knapp sechs Hektar werden naturnah bewirtschaftet. Dabei entstehen auf 600 Metern Seehöhe regionstypische Weine wie sie sein sollten. Alles Spontangärungsmonster denen die schonende Behandlung im Keller, fern jeglichem Hightech-Schnickschnacks gut tun. Lagern tun die Krampl-Weine in 600-Liter-Eichenholzfässern. Kosten sollte man die Weine unbedingt vor Ort. Den Weg dorthin zu finden ist nicht leicht – aber die Mühe wert. Eine entzückende Lage, ein wunderschön revitalisierter Hof und eine Buschenschank der Sorte „Geheimtipp“ entschädigen für die eher lange Anreise. Und vielleicht gibt´s ja die Möglichkeit den Meister selbst zu sprechen. Wir empfehlen ein paar „Halbwahrheiten“ über Wein aus Österreich fallen zu lassen. Sofern man ruppiges Echo verträgt. Wir fanden es lustig, wie Christian Krampl da gleich sein Temperament zeigt! Passend zum Gemüt des Winzers präsentieren sich ja auch seine Weine. Genauer betrachten wollen wir den Terra S. – einen Sauvignon Blanc, der irgendwie dem Winzer sehr ähnlich zu sein scheint.

oberGuess // terra-s

oberGuess // terra-s

Ein bisserl gelb und bisserl grün erscheint er, der Terra S.  – jedenfalls der, den wir getrunken haben. 2012 war das. Kräuterwürze kann man ihm jedenfalls unterstellen. Und  Tropenobst. Am Gaumen geht´s dann ab:  „Saftig“ passt selten so gut zu einem Sauvignon Blanc, ein klein wenig Extraktsüße, hier und da ne Grapefruit, und eindeutig Zitrus im Abgang … und zwar echt lang! Ein Wein, der im Gedächtnis bleibt. Positiv oder negativ. Aber jedenfalls.

Ein Wein, den wir als absolute Kostempfehlung bezeichnen wollen. Und genau das kann man je jetzt wieder. Ob jeder davon auch gleich ne Flasche trinken will…das können wir nicht beurteilen. Wir haben es getan. Schön öfter. Nichts anderes würden wir uns auch behaupten trauen. Sie sehen: die Aura des Christian Krampl wirkt lange.

Als Lied zu diesem Wein haben wir etwas gewählt, dass mehr als offensichtlich ist, wenn man die tätowierten Unterarme des Winzers mal gesehen hat:

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ZWECKDIENLICHES:

Weingut OBERGUESS

8463 Leutschach
Schlossberg 9
T. 0664/438 08 38
F. 03454/636 61
office@oberguess.com
www.oberguess.com

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Hanwood Estate Shiraz von McWilliam´s https://www.flaschendreh.com/mcwilliams-hanwood-estate-shiraz-2008/ https://www.flaschendreh.com/mcwilliams-hanwood-estate-shiraz-2008/#comments Thu, 22 Jan 2015 16:53:45 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=758 Der Hanwood Estate Shiraz von McWilliams soll also ein kleiner Shiraz sein. OK. Dann testen wir ihn eben. Bevor wir das tun, gibt´s aber ein klein wenig Information zum Weingut selbst.

Mal sehen wo ein Wein wie der Hanwood Estate Shiraz von McWilliams so herkommt. Was gibt es also wissenwertes über das Weingut, das einen [...]

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Hanwood Estate Shiraz von McWilliams

Hanwood Estate Shiraz von McWilliams

Der Hanwood Estate Shiraz von McWilliams soll also ein kleiner Shiraz sein. OK. Dann testen wir ihn eben. Bevor wir das tun, gibt´s aber ein klein wenig Information zum Weingut selbst.

Mal sehen wo ein Wein wie der Hanwood Estate Shiraz von McWilliams so herkommt. Was gibt es also wissenwertes über das Weingut, das einen solchen Shiraz produziert zu sagen? Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts werden unter dem Namen McWilliams Weine gemacht. Für die eher junge Weinbaugeschichte die Australien hat also ein echter Traditionsbetrieb. Zum abgegriffenen Vokabel „Tradtionsbetrieb“ passt ja auch die gesamte Optik und Präsentation des Weinguts – und auch seine Größe. Wir reden hier von einem echtem Großunternehmen. Die Hektarfläche wird nirgends angeben. Sehrwohl steht die Winery zu ihren „state-of-the-art technologies in winemaking“ … was auch immer das bedeuten mag. Insgesamt gibt die Website nur bedingt tiefgründige Informationen Preis. Dafür kommt man von überall aus in den Webshop. Is ja auch was.
Und man erfährt, dass der erste Winemaker, Samuel McWilliams in New South Wales beschlossen hat, Wein zu machen. Damals, 1877. Der australische Weinpionier Maurice O´Shea wirkte ebenfalls bei McWilliams.
Gegenwärtige sind die Herren McWilliam, Ryan und Brayne für die Weine zuständig. Die Gärten aus denen das Traubenmaterial stammt liegen rund um´s Hunter Valley, Yarra Valley und Coonawarra (besonders bekannt durch die Terra-Rosa Böden und den dort gedeihenden Cabernet Sauvignon). Die Gegend bietet die Basisbedingungen für typische Australien-Ware: regelmäßiger Niederschlag, fruchtbare Böden, warme Temperaturen.
Und ganz nebenbei ist das McWilliams Weingut das meistausgezeichnete Weingut Australiens. Auch der Hanwood Estate Shiraz von McWilliams hat schon Preise gewonnen.

Nun aber zum Wein selbst. McWilliams Hanwood Estate Shiraz 2008.

Hanwood Estate Shiraz von McWilliams

Hanwood Estate Shiraz von McWilliams

Was soll man sagen? Wenn man ihn richtig herum trinkt (um dies zu verstehen, müssen sie sich das Video zu Gemüte führen), dann gibt er das was man erwartet: kräftige Zwetschken, dazu gut Holz. Am Gaumen kann man Rhabarber entdecken, und Schokonoten. Im Abgang findet sich auch noch der typische Shiraz-Pfeffer.
Klingt ja alles super. Aber was ihm leider fehlt, dem McWilliams Hanwood Estate Shiraz, ist ganz einfach die Struktur. Soetwas wie einen Dirigenten, der alles in richtiger Dosis und Intensität wirken lässt. Irgendwie will der Wein alle seine Fähigkeiten auf einmal zeigen. Im Video kommen diese Anmerkungen etwas zu kurz. Da wundern wir uns eher, dass der Wein Kopf-über doch fast schlank wirkt. Ein Adjektiv, dass uns im Vollbesitz unserer sensorischen Kräfte nie eingefallen wäre.

Angemerkt muss werden, dass der McWilliams Hanwood Estate Shiraz beim – an den Dreh angeschlossenen Abendessen – zum Braten keine ganz schlechte Figur gemacht hat. Im Kampf mit Gewürzen und Bratnoten war er ein ebenbürtiger Gegner.
Als Stand-Alone Wein muss man wohl diese Üppigkeit mögen. 

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Originalinfos zum Wein: http://www.mcwilliamswine.com/our-wine/shiraz.html

 

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8 Songs Shiraz, Peter Lehmann https://www.flaschendreh.com/8-songs-shiraz/ https://www.flaschendreh.com/8-songs-shiraz/#respond Thu, 22 Jan 2015 16:53:30 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=769 Wenn der Vorzeigerwinzer Peter Lehmann einen Vorzeigewein – den 8 Songs Shiraz macht, dann muss
Flaschendreh das kosten.

Der 8 Songs Shiraz ist ein bisschen wie die Mozartkugel oder die Sachertorte. Jeder Tourist muss das kosten und im besten Fall mit nach Hause bringen. Und jeder Beschenkte muss sich freuen – egal ob [...]

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8 Songs Shiraz

8 Songs Shiraz

Wenn der Vorzeigerwinzer Peter Lehmann einen Vorzeigewein – den 8 Songs Shiraz macht, dann muss
Flaschendreh das kosten.

Der 8 Songs Shiraz ist ein bisschen wie die Mozartkugel oder die Sachertorte. Jeder Tourist muss das kosten und im besten Fall mit nach Hause bringen. Und jeder Beschenkte muss sich freuen – egal ob das Mitbringsel gefällt oder nicht. Nun haben aber freilich auch die Mozartkugel und die Sachertorte ihre Daseinsberechtigung. Und so auch der 8 Songs Shiraz. Ein Wein der natürlich auch vom Mythos seines Machers lebt. Peter Lehmann ist ja – um im Bild zu bleiben – ein bisschen der Crocodile Dundee der australischen Weinszene. Nein, er ist keine Prügelknabe. Er ist nur mindestens so bekannt.

Die Geschichte des Peter Lehmann ist direkt an den Aufstieg des berühmten Barossa Valley gekoppelt. 1970 begann Lehmann der Region unter die Arme zu greifen. Stichwort Region: das Gebiet ist ja zweigeteilt; in das Barossa Valley und das Eden Valley. Etwas östlich von Adelaide gelegen ist Barossa so etwas wie das Hauptquartier des australischen Weins. Und Peter Lehmann ist dort das Aushängeschild. Allerdings ist er ein sehr großes, fast imperialistisches Aushängeschild. Schließlich hat er gegenwärtig 160 Winzer unter Vertrag und die liefern Trauben aus mehr als 900 Weingärten.
Aus dieser Vielfalt schöpft Lehmann auch die unglaubliche Sortimentsbreite. Ob man dies nun gut findet oder nicht sei dahin gestellt. Aber ohne Lehmann wäre diese Region wohl nie zu dem geworden was sie ist: ein Fixpunkt auf einem Australien-Tripp. Vorausgesetzt man interessiert sich für Wein.

Barossa Valley

Barossa Valley

Shiraz und Grenache dominieren das Anbaugebiet. Teilweise stehen hier richtig alte Reben. Bis zu 80 Jahre. Das ist echt viel für Down Under. Dort dominiert ja eher der Massengedanke. Also eigentlich ein schlechter Boden für altehrwürdige Reben.
Der 8 Songs ist ein Produkt aus eher alten Anlagen. Und er soll die sanfte Seite des Barossa
zeigen. Und das kann man dem Hrn.Lehmann schon attestieren. Das hat er erreicht.

Der 8 Songs hat ein wirklich intensives Bouquet. Sehr, sehr reife, dunkle Früchten, Bitterschokolade & Röstaromen prägen die Eindrücke in der Nase. Diese Menge am Eindrücken setzt sich am Gaumen durchaus fort. Die obligaten dunklen Beeren – die Zwetschke sucht man hier vergebenes, wie wir finden – dominieren das erste Empfinden. Sehr reife, abgerundete Tannine geben dem 8 Songs die nötige Struktur. Obgleich es mehr davon sein dürfte und der Freund europäischer Weine sich sicherlich etwas Säure und mehr Biss wünscht.  Trotz allem kann man den 8 Songs zu Recht als einen Feiertagswein bezeichnen. Schlecht ist ganz sicher ganz anders. Mögen muss man das ganze trotzdem nicht.

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Per Klick nach Australien? http://peterlehmannwines.com/

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Gigondas, Valbelle 2006 von Saint Cosme https://www.flaschendreh.com/gigondas-valbelle2006-saint-cosme/ https://www.flaschendreh.com/gigondas-valbelle2006-saint-cosme/#respond Fri, 12 Dec 2014 19:51:20 +0000 http://www.flaschendreh.com/?p=747 Gigondas – eine kleine Gemeinde in Südfrankreich. Keine 600 Einwohner, mediterranes Klima solang der Mistral nicht bläst. Man muss Gigondas nicht kennen. Wäre da nicht der Wein. Der Ehrlichkeit halber müssen wir natürlich gestehen, dass auch wir nicht im zufälligen Vorbeifahren Gigondas entdeckt haben. Was wir aber entdeckt haben sind Weine dieser Gegend. Und vor [...]

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Gigondas - Valbelle 2006 von Saint Cosme

Gigondas – Valbelle 2006 von Saint Cosme

Gigondas – eine kleine Gemeinde in Südfrankreich. Keine 600 Einwohner, mediterranes Klima solang der Mistral nicht bläst. Man muss Gigondas nicht kennen. Wäre da nicht der Wein. Der Ehrlichkeit halber müssen wir natürlich gestehen, dass auch wir nicht im zufälligen Vorbeifahren Gigondas entdeckt haben. Was wir aber entdeckt haben sind Weine dieser Gegend. Und vor allem die Weine des Château de Saint Cosme.  Das liegt mitten im Zentrum der ganzen Appellation Gigondas. Überlieferungen nach ist es das älteste Weingut der Region. Allerdings kommt aus der Tradition  im Falle von Saint Cosme (seit 1490 im Familienbesitz der Barruols) recht viel Innovation. 5 Euro für´s Phrasenschwein. Gigondas ist – in unserer Wahrnehmung – sowieso gerade eine der innovativsten Regionen der Rhone. Das hat auch Robert Parker fest gestellt (ob er persönlich oder durch Dritte wissen wir nicht). Ihm zu Folge sind der junge Louis Barruol von Chateau de Saint Cosme zusammen mit Santa Duc und Bouissiere die „Creme de la Creme“ der Appellation. Ungeschönt und unfiltriert füllt er die Saint Cosme Weine ab.

Château de Saint Cosme – Ungeschönt und unfiltriert füllt Saint Cosme die Weine ab. Das liest man jedenfalls überall. Wir können es zum Teil nachvollziehen. Ob es für alle Weine gilt – das wissen wir nicht. Schließlich hat Saint Cosme ja entlang der Rhone überall Weingärten.  Vom Cotes Rotie über den Chateneuf-du-Papé gibt es von Saint Cosme alles und eben auch einen ganz spezielle Gigondas. Die Weinerzeugung auf Saint Cosme scheint äußert strengen Grundsätzen zu unterliegen. Vor allem „Reduktion“ steht auf der Tagesordnung. Das sagt uns die äußerst geringe Produktion von 27 Hektoliter je Hektar. Es kann freilich auch an den durchwegs  60 Jahre alten Rebstöcke liegen.  Die Weine, die aus diesen alten Pflanzen entstehen weisen – soweit wir dies beurteilen können – enorme Komplexität, Dichte und Finesse auf. Neben den (ob von Natur aus oder herbeigeführten) niederen Erträgen können natürlich auch noch andere Faktoren für die Struktur der Saint Cosme Weine mitverantworlich sein. Da wären zum einen die hohe Lage der Weinberge oder die extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die in Gigondas herrschen. Was man über das Chateau Saint Cosme vielleicht auch noch sagen sollte: Wie oben bereits erwähnt gefällt es dem allseits beliebten Hrn. Parker ganz gut. Jedenfalls sagen ihm die Weine aus diesem Hause zu. Dem Flagschiff des Hauses – Hominis Fides – gab er zuletzt (2011) leider 100 Punkte. Sie wissen, was das bedeutet.

Valbelle 2006 – das schöne Tal also. Verstehen wir. Irgendwie schmeckt der auch so. Der Gigondas Valbelle. Besteht wird zu 90% aus Grenache und der Rest ist Syrah. Die Mehr-Parzellen Cuveé reift zu 30% in neuem Barrique und zu 70% in einjährigen Barriques (das ergab unsere Online-Recherche). Im Glas fällt als erstes auf: Der Wein ist unglaublich gedeckt, dicht – jedenfalls ganz dunkel. Man würde ihn stets etwas jünger schätzen als er ist. Die Nase zeigt sehr viel dunkle Kirsche und Würze!!! Man würd auch meinen, dass man da Schokonoten hätte und manche, ganz feine Nasen erschnuppern da angeblich gelbe Frucht. Tja. Fest steht: riecht unglaublich! Das tolle an diesem Wein. Die Nase findet sich am Gaumen wieder (ein Satz der wieder zeigt, wie  lächerlich der Weintrinker-Sprech doch ist – im Akutfall aus anatomischer Sicht).  Getragen wird das ganze von Salztönen, einem Schokohall und einer mehr als stattlichen Länge. Ein Wein der uns die Begriffe „verspielt“, „komplex“ und „präzise“ entlockt. Obwohl diese Begriffe einander ja sonst gern ausschließen. In dem Fall treffen sie irgendwie zu. Sie merken aber schon – schwer zu beschreiben. So war es auch beim Videodreh:

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Bekommen tut man diesen edlen Tropfen zum Beispiel im Hause Lobenberg zum Preis von wohlfeilen € 42,50,– oder bei Wagner-Weine um festliche € 54.–. Das Weingut selbst findet sich auf seiner ganz nett gemachten Website.

 

 

 

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